Welcher Studioblitz?
10 Jul
Ein Studioblitz ist für den ambitionierten Hobby-Fotografen und erst recht für den Profi unerlässlich. Das künstliche Licht, das von diesem Blitz während der Betätigung des Auslösers erzeugt wird, stellt die Grundlage für eine gelungene Studioaufnahme dar. Im Freien hat man oft die Möglichkeit das Sonnenlicht über Reflektoren auf das Motiv zu lenken und somit den gewünschten Effekt zu erzeugen – im Fotostudio ist eine adäquate Ausleuchtung nur mit einem Studioblitz möglich.
Welcher Blitz ist der Richtige?
Es gibt eine große Auswahl an Studioblitzen, die sich in Leistung, Verarbeitung, Lichtqualität und vor allem im Preis unterscheiden. Die Auswahl für einen Blitz gestaltet sich in der Regel nach der Erfahrung des Fotografen, den geplanten Motiven, des Studios und dem Geldbeutel. Für Ganzkörperaufnamhen benötigt man einen Studioblitz mit höherer Leistung (ca. 300 Ws bis 600 Ws) als für Porträts (ca. 200 Ws bis 250 Ws). Sollen Aufnahmen von Produkten oder von Nahrung gemacht werden, reicht unter Umständen auch eine Leistung von ca 100 Ws. Zusätzlich können sich die erforderlichen Leistungen für die einzelnen Zwecke mit zunehmender oder abnehmender Raumgröße nach oben oder unten verschieben.
Das richtige Zubehör
Besonders Hobby-Fotografen merken schnell, dass es mehr braucht, als nur einen Blitz. Wichtig ist vor allem das Stativ, auf dem der Blitz angebracht ist. An dieses bringt man in der Regel einen Reflex- oder Durchlichtschirm bzw. eine Okto- oder Softbox an, um das Licht auch in gewünschter Weise auf das Motiv zu lenken. Außerdem sind für einen Studioblitz meist auch Farbfilter verfügbar, mit denen interessante Lichteffekte erzeugt werden können. Einige Studioblitze können zudem per Fernbedienung eingestellt werden.
Was Sie beachten sollten:
Achten Sie darauf, dass die Zeit zum Wiederaufladen vom gewünschten Studioblitz möglichst gering ist – das kann in vielen Situationen Frust ersparen. Auch die Art der Auslösung (per Kabel, Infrarot oder Funk) ist entscheidend für den Kauf.
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